Die 7. grossen Emotionen

Du willst:

  • die sieben global verbreiteten Emotionen Glück, Trauer, Wut, Angst, Überraschung, Ekel und Verachtung erarbeiten
  • die sieben grossen Emotionen in unterschiedlichen Übungen, Improvisationen, Monologen und Szenen ausprobieren und anwenden
  • diese Emotionen zuverlässig abrufen, halten, in der Intensität und Dauer variieren und auch wieder aus ihnen aussteigen können

Dann ist dieser Kurs genau das richtige für DICH!

Eine detaillierte Kursbeschreibung findest Du am Ende dieser Seite.

Wann: Dieser Kurs wird ab Winter 2017/2018 angeboten

Zeit: 18.30 bis 21.30 Uhr

Wo:  GZ Oerlikon, Kursraum, Gubelstrasse 10, 8050 Zürich

Wer: Dieser Kurs eignet sich für alle, die mit dem Kursinhalt noch nicht vertraut sind, diesen auffrischen wollen oder ein regelmässiges schauspielerisches Training wünschen.

Kursunterlagen: Die Teilnehmer/innen erhalten die Kursunterlagen als PDF. Als Bonus bekommen sie zahlreiche Artikel als PDF sowie Audio- und Videomaterial als mp4-Download.

Kosten:

  1. Die 10 Lektionen zu 3 Stunden kosten CHF 695.00 plus CHF 35.00 für die Kursunterlagen, Total CHF 730.00.
  2. Der Kursbetrag kann auch in zwei Raten von 2 x CHF 364.85 bezahlt werden (inkl. 5% Ratenzuschlag) plus CHF 35.00 für die Kursunterlagen.
  3. Die Teilnahmegebühr und der Betrag für die Kursunterlagen ist vor Beginn des Kurses einzuzahlen an:
  • IBAN: CH17 0900 0000 8999 1268 4
  • BIC: POFICHBEXXX
  • Postfinance-Konto Nr.: 89-991268-4
  • Kontobezeichnung:
  • mahagi film GmbH, ZES Zentrum für Entwicklung im Schauspiel, 8424 Embrach

Teilnahmebedingungen

Kursleitung: Marco Hausammann-Gilardi hat 35 Jahre Erfahrung als Schauspieler, Autor, Regisseur und Produzent in Theater, Film und Fernsehen. Er war von 1986 bis 1988 an Strasberg’s Real Stage, bei Ernie Martin (Artistic Director Actor’s Studio Los Angeles) und am Actor’s Studio New York. Seit 1988 unterrichtet er auf dieser Basis und seinen praktischen Berufserfahrungen. Er ist Mitglied folgender Berufsverbände:

Mehr Infos zum Kursleiter

Anmeldung

Dieser Kurs wird ab Winter 2017/2018 angeboten.

Detaillierte Kursbeschreibung

Jeder Mensch fühlt immer irgendetwas. Atmosphären und Stimmungen bestimmen den Alltag des Menschen. Sie haben eine niedrige Intensität und eine lange Dauer. Innerhalb dieser Stimmungsphasen kann es zu Emotionen kommen. Diese haben eine hohe Intensität und sind von kurzer Dauer. Wenn jemand im Affekt handelt, so ist er in einem Zustand höchster Erregung und erlebt heftige und plötzliche Gemütswandlungen.

Die Gefühle einer Figur müssen im Kontext der Geschichte und Figur stehen und glaubwürdig und nachvollziehbar sein.

Die emotionale Erarbeitung einer Szene erfolgt in zwei Schritten. Erstens muss herausgefunden werden, welche Stimmungen und Emotion(en) in jeder einzelnen Szene vorhanden sein müssen. Dann muss der Schauspieler auf vorhandene Auslöser dieser Emotionen zurückgreifen können oder diese erarbeiten und schliesslich diese in der angemessenen Intensität und Dauer verlässlich zum Leben erwecken können.

In der Regel sind Stimmungen, Atmosphären und Emotionen eine Mischung aus verschiedenen Komponenten, die wiederum unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Der Schauspieler muss wie der Maler die richtige „Farbmischung“ für jeden einzelnen Moment finden.

Gemäss Paul Ekman gibt es sieben global verbreitete Emotionen:

  • Glück
  • Trauer
  • Wut
  • Angst
  • Überraschung
  • Ekel
  • Verachtung

Am Anfang jeder Lektion steht die schauspielerische Entspannung und Vorbereitung. Der Schauspieler lernt seinen Körper zu lesen und diesen anschliessend aufzuwärmen, wach und geschmeidig zu machen. Gleichzeitig leert der Schauspieler mittels Sprache und Geräuschen seinen Kopf von Gedanken und seine Seele, sein Herz von Gefühlen, damit er sich voll und ganz auf die Entwicklung des zu spielenden Charakters konzentrieren kann. Mit der Übung schauspielerisches ZaZen überprüft der Schauspieler, ob er die notwendige Konzentration tatsächlich erreicht hat. Falls nicht, so kehrt er zur schauspielerischen Entspannung und Vorbereitung zurück.

Ist die Konzentration hergestellt, so fokussiert sich der Schauspieler jede Woche auf eine andere Emotion, welche er über Sinneserinnerung, emotionale Erinnerung, affektive Erinnerung, Körpererinnerung und geistigem Fokus herstellt. Der Schauspieler setzt dabei immer die drei Möglichkeiten des EBI ein, Erfahrung, Beobachtung und Imagination. Mit dem neutralen Monolog und der neutralen Tätigkeit werden die Erinnerungsübungen an die Realität des Schauspielers heran geführt.

Die Gesamtheit dieser Übungen ermöglichen es dem Schauspieler auf Abruf in die für die Rolleninterpretation gewählten Atmosphären, Stimmungen, Gefühle, körperlichen und geistigen Zustände zu gelangen, diese zu halten, zu variieren und auch wieder aus ihnen auszusteigen.

Dieser Teil der Ausbildung geht primär auf die Erkenntnisse von Konstantin Stanislavski zurück, welche Lee Strasberg am Actors Studio zum weltweit bekannten Method Acting weiter entwickelte.

Im zweiten Teil der Lektionen werden die erarbeiteten emotionalen Zustände in unterschiedlichen Übungen, Improvisationen, Monologen und Szenen angewendet, überprüft und vertieft.

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Das ZES Zentrum für Entwicklung im Schauspiel, die Schauspielschule für ganzheitliches Method Acting Schauspiel in Zürich.